Politik mit Vernunft, Verantwortung und Verlässlichkeit

Über mich

FDP-Bundestagsabgeordnete aus Hannover
Mitglied im Haushaltsausschuss
Obfrau im Rechnungsprüfungsausschuss
vom Bundestag gewählte Schriftführerin

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1956 in Wittmund geboren. Beruflich: zunächst Rechtsanwältin, dann Deutsche Bundesbank, persönliche Referentin und Ministerbüroleiterin des damaligen nds. Ministers Heinrich Jürgens, nationale Expertin bei der EU-Kommission, Leiterin des Büros Mecklenburg-Vorpommerns in Brüssel, Erste Kreisrätin im Landkreis Uelzen, im Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Referats-, dann Abteilungsleiterin, schließlich bis 2013 Staatssekretärin.

Positionen

Um Deutschland als Lebens- und Wirtschaftsstandort zukunftsfähig zu machen, muss sich in der Politik einiges ändern. Dafür setze ich mich ein:

Haushaltspolitik

Als Mitglied im Haushaltsausschuss sehe ich die Abgeordneten des Bundestages als Sachverwalter der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Ich setze mich dafür ein, dass ausgeglichene Haushalte die Regel und nicht die Ausnahme sind.

Mittelstand

Eine wirksame Mittelstandspolitik, die die ständig zunehmende, vor allem für die kleinen Unternehmen quasi erdrückende Regelungsdichte abbaut, schnellere Entscheidungs- und Genehmigungsprozesse ermöglicht und private Investitionsbereitschaft fördert.

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft ist das Herz des ländlichen Raums. Daher braucht es keine Landwirtschaftspolitik, die die Landwirte mit praxisfernen Auflagen unter Druck setzt, sondern eine Politik, die mit den Landwirten gemacht wird und die Leistungsfähigkeit der Betriebe sichert.

Frauen

Weiblich sein bedeutet in unserer Gegenwart nach wie vor, dass es Benachteiligungen gibt. Deshalb engagiere ich mich für eine volle Gleichberechtigung, die nicht nur auf dem Papier steht, und bessere Chancen für Mädchen und Frauen. Besonders wichtig ist die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das gilt in besonderem Maße für alleinerziehende Mütter.

Bildung

Eine Bildungspolitik, die nicht nur allen Menschen ein fundiertes Grundlagenwissen vermittelt sondern auch die Problemlösungskompetenz, Sozialkompetenz und Verantwortungsbereitschaft der Menschen fördert.

Generationen- gerechtigkeit

Wir wollen Schulden abbauen und eine Generationenbilanz für Gesetze einführen. Denn hohe Schulden, niedrige Innovationskraft und soziale Sicherungssysteme, von denen die jungen Generationen nur noch hohe Beiträge, aber keine Hilfe mehr erwarten können, wollen wir nicht. Denn für Fehler von heute zahlen die Generationen von morgen – nicht nur mit Geld, sondern vor allem mit dem Verlust von Lebenschancen.

Aktuelles

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Bei meinem Besuch auf Borkum Ende Juni standen unter anderem die Situation im Nationalpark Wattenmeer, der Umgang mit dem Coronavirus und vor allem die landwirtschaftlichen Schäden durch die Gänsepopulation vor Ort auf der Tagesordnung. Im Austausch mit Bürgermeister Jürgen Akkermann und FDP-Kreistagsmitglied Arnold Venema mit Ehefrau Johanna konnte ich mir ein Bild von der Situation auf der Insel machen. Im Beisein von Bernd Oltmanns, Dezernent für Naturschutz bei der Nationalparkverwaltung Wattenmeer Niedersachsen, waren bei einem Besuch der betroffenen landwirtschaftlichen Flächen die Auswirkungen des Gänsefraßes deutlich zu erkennen. Der Bestand der Nonnengans hat aufgrund von Natur- und Vogelschutzmaßnahmen in den vergangenen Jahren vielvielfacht. Die Landwirte vor Ort stellt die schiere Anzahl der geschützten Vögel jedoch vor ein Problem, denn diese schädigen die zahlreichen Grünlandflächen und mindern so den Ertrag ganz erheblich. Hier stehen Landwirtschaft und Naturschutz ganz offensichtlich miteinander in Konflikt. Der sehr informative Besuch hat mir das Problem sehr eindringlich vor Augen geführt. Die vielen Gespräche und Anregungen nehme ich nach Berlin mit und will meinen Beitrag dazu leisten, den Konflikt vor Ort zufriedenstellend zu lösen.

Die Vision 2050, die das Bundesumweltministerium in ihrer Broschüre "Wir schafft Wunder" von der Landwirtschaft zeichnet, geht ganz offensichtlich völlig an der Realität vorbei. Die Landwirte dürften sich die Augen reiben, wenn darin zu lesen ist, dass Tierhaltung und der Export tierischer Produkte kaum noch stattfinden, dass Verbraucher nur noch nachhaltige und regionale Produkte kaufen und dass kaum noch gedüngt wird. Dazu passt die beigefügte Grafik, die ein jahrzehntealtes und verstaubtes Rollenverständnis suggeriert: Die Frau schippt das Heu mit der Mistgabel. Ganz offensichtlich ist hier nicht nur die Vorstellung der Rollenverteilung überholt, sondern das Ministerium scheint sich eine Landwirtschaft zu wünschen, wie sie noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts praktiziert wurde. Dabei wäre es Aufgabe des Bundesumweltministeriums, einer modernen Landwirtschaft nicht im Wege zu stehen, sondern diese zu befördern - und vor allem den Berufsstand ernst zu nehmen. Beides ist augenscheinlich nicht der Fall. Kreislandfrauenverband Friesland/Wilhelmshaven

Anhand unserer Architektur kann man viel über unsere Gesellschaft und unsere Städte ablesen. Architektur ist Ausdruck von Stärke, Macht, Kultur oder Innovation. Sie spiegelt die Herausforderungen der verschiedenen Epochen und die Ideen und Wünschen in jenen wider. Architektur sollte immer Ausdruck ihrer Zeit und Umwelt sein, jedoch nach Zeitlosigkeit streben, formulierte Frank Gehry. Wer sich also Architektur genau ansieht, kann Spannendes entdecken, z.B. auf Spurensuche gehen, welche Wirkung ein Erbauer, die heutige Gesellschaft oder vergangene Epochen mit ihren Gebäuden erzielen wollten. Auf dem Bild: Verwaltungsgebäude der Nord/LB, entworfen vom Architekturbüro Behnisch, Behnisch & Partner

Meldungen

Aktuelle Neuigkeiten aus Berlin und meinem Wahlkreis.

Unter der Krise leiden noch immer Künstler, Schauspieler, Musiker und die gesamte Veranstaltungsbranche, denn Aufträge und Umsätze sind massiv eingebrochen. Jetzt kommt es darauf an, dass die mit dem Nachtragshaushalt bereitgestellten Gelder auch schnellstmöglich dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden.

Die Schuldenuhr des Bundes des Steuerzahler wird 25 Jahre alt. Sie ist ständige Mahnung an die Politik, sich auf einen sparsamen und effizienten Umgang mit Steuergeldern zu besinnen. Doch wie will man nach der Corona-Pandemie wieder zu soliden und generationengerechten Finanzen kommen?

Das aktuelle System der Rentenbesteuerung steht zunehmend in Zweifel. Der Bundesfinanzhof wird demnächst über zwei Verfahren entscheiden und festlegen, inwieweit der Staat Rentenauszahlungen bei Personen besteuern darf, die die Aufwendungen für die Rente nicht steuerlich geltend machen konnten. Die Bundesregierung scheint indes zu hoffen, dass sich das Problem von allein erledigt.

Unter dem Motto „Generation Equality“ fand auch in diesem Jahr am 8. März der Internationale Frauentag statt. Auch bei uns in Deutschland setzen wir an diesem Tag ein Zeichen für mehr Fortschritt bei der Verwirklichung von Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Alltag.

Mein politischer Werdegang

Seit meiner Studienzeit engagiere ich mich bereits politisch.
Meine Erfahrungen haben mich darin bestärkt, für den Bundestag zu kandidieren.

  • 1977

    Eintritt in die FDP

  • 1989

    Mitglied des Vorstands der Auslandsgruppe Europa der FDP in Brüssel

  • 1997

    Erste Kreisrätin im Landkreis Uelzen

  • 1997

    Mitglied der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker

  • 2005

    Referatsleiterin im Nds. Ministerium für Umwelt und Klimaschutz

    Referatsleiterin für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Ministerkonferenzen
  • 2007

    Abteilungsleiterin und Ministerialdirigentin im nds. Ministerium für Umwelt und Klimaschutz

  • 2012

    Staatssekretärin im Nds. Ministerium für Umwelt, Klimaschutz und Energie

  • 2012

    Mitglied bei den Liberalen Juristen

  • 2014

    Mitglied im BFA Umwelt

  • 2015

    Landesvorstand der Liberalen Frauen Niedersachsen

  • 2015

    Bundesvorstand der Liberalen Frauen

  • 2017

    Mitglied des Deutschen Bundestages

    - Mitglied im Haushaltsausschuss
    - Obfrau im Rechnungsprüfungsausschuss
    - Stellv. Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz

Kontakt

Ich lade Sie herzlich ein, gemeinsam mit mir liberale Politik in Berlin zu gestalten. Sagen Sie mir, was Ihnen am Herzen liegt.

Wahlkreisbüro

Ulla Ihnen, MdB
Hildesheimer Str. 7
30169 Hannover
Deutschland

Tel.
+49 511 260 13 507
Berliner Büro

Ulla Ihnen, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Deutschland

Tel.
+49 30 227 79419